Unterstützung für schwangere Mitarbeiterinnen auf der Karriereleiter

Aktualisiert: Juli 8

Jetzt gibt es endlich die Gesetzgebung zur Frauenquote in Vorständen. Und was bedeutet das für Frauen und zukünftige Mütter im Job? Hoffentlich auch, dass jetzt die Unternehmen gefordert sind, etwas mehr für ihre Frauen auf der unteren bzw. mittleren Karriereleiter zu tun. Meist müssen sich Frauen in der Phase in der sie Karriere machen können, also sich auf dem Weg an die Spitze befinden, entscheiden was sie wollen - in den Vorstand oder eine Familie. Gefördert durch das Ehegattensplitting setzt der Staat auch viele Anreize für das Leben eines aus den 50er Jahren stammenden Rollenverständnisses von Frauen und Mütter. Aber bis die Politik sich entschieden hat weitere zeitgemäße Änderungen vorzunehmen, können die Unternehmen das Heft in die Hand nehmen, denn sie sind es auch, die die Frauenquote erfüllen müssen.


Wie können Unternehmen für den Nachwuchs in der oberen Managementebene sorgen, wenn ihnen eine Vielzahl von talentierten Frauen bereits zu Beginn einer steilen Karriere wegbrechen? Eigentlich doch ganz einfach: Gemeinsam! Personalverantwortliche in Unternehmen können bereits bei der Familienplanung unterstützen und gemeinsam mit den werdenden Eltern oder speziell mit den zukünftigen Müttern einen Plan besprechen, wie beides miteinander zu vereinbaren ist.


Schritte zu mehr Diversität in der Führungsebene

Wenn also Unternehmen nicht erst mit der Unterstützung anfangen, wenn das Kind schon da ist, sondern schon gleich zu Beginn, also bereits in der Familienplanung, dann könnten sie Zeichen setzen und Vorreiter sein. Dies ist dann nicht nur gutes Marketing und gut für das Employer Branding, sondern auch ein konkreter Schritt hin zu mehr Diversität in der Führungsebene.


Neben den bürokratischen Dingen, die es zum Beispiel schon in der Schwangerschaft zu beachten und zu bearbeiten gilt (Mutterschutz, Elternzeit, Elterngeld), gibt es auch einige andere Aufgaben zu erledigen. Als Mutter von drei Kindern, weiß ich genau, wie es sich anfühlt schwanger und berufstätig zu sein und welchen Ängsten man ausgesetzt ist. Diese sind nicht zu unterschätzen und können für werdende und insbesondere erstgebärende Mütter auch sehr belastend sein. Diese ehrgeizigen und talentierten Mütter möchten den Ansprüchen auf der Arbeit weiterhin gerecht werden, aber sich gleichzeitig nicht zu sehr stressen, um der eigenen und der Gesundheit des heranwachsenden Babys nicht zu schaden.

Ein Angebot für schwangere Mitarbeiterinnen

Im Zuge dieser Überlegungen habe ich ein Angebot geschaffen, welches für Unternehmen einen guten Einstieg in die Welt der werdenden Mütter darstellt.

In einem Kurzvortrag mit anschließender FAQ-Session gehe ich genau auf das Thema Schwangerschaft von (in Vollzeit tätigen) und auf der Karriereleiter stehenden Frauen ein. Pandemiebedingt gibt es momentan immer noch wenige persönliche Kontakte zu Arbeitskolleg*innen in den unterschiedlichen Abteilungen und ein kurzer Austausch sowie Netzwerken findet kaum und das persönliche Gespräch nur noch unter erschwerten Bedingungen statt. In einer meist virtuellen Session bringe ich schwangere Mitarbeiterinnen zusammen und halte einen Kurzvortrag über die wichtigsten Dinge, die es (neben den bereits bekannten behördlichen Aufgaben rund um Mutterschutz, Elternzeit und Elterngeld) zu erledigen gilt, um weiterhin den Kopf frei für den Job zu haben. Dementsprechend kann so z.B. das aktuelle Projekt erfolgreich beendet werden.

"Besten Dank für ihr super Paket und die ganzen Infos! Jetzt kann ich wieder gut schlafen und muss mich nicht sorgen, etwas vergessen zu haben"

Ein organisierter Aus- und Wiedereinstieg ist das A und O für die Personalplanung und bindet gleichzeitig Mitarbeitende langfristig ans Unternehmen. Und so stelle ich also eine Checkliste vor, an der sich die schwangeren Mitarbeiterinnen orientieren können. Diese enthält nicht nur konkrete To do’s sondern auch nützliche Links, die bei der Abarbeitung der Aufgaben hilfreich sind. In anschließender Gesprächsrunde können Fragen beantwortet, Tipps gegeben und sich ausgetauscht werden.


Nutzen für Arbeitgeber

So vermeidet man schlaflose Nächte der Mitarbeiter*innen und verhilft zu einem stressfreieren Arbeitsalltag. Der Arbeitgeber gestaltet einen informativen Impuls zum Thema außerbetriebliche Aufgaben in der Schwangerschaft und schafft Aufmerksamkeit für die nötigen Aufgaben. Des Weiteren stärkt die offene Kommunikation in der Belegschaft das Vertrauen für eine weitere Zusammenarbeit und erhöht die Arbeitgeberattraktivität.


Zielgruppe

Die Teilnehmer*innen können nicht nur schwangere Mitarbeiterinnen (in Frankfurt oder auch deutschlandweit) sein, sondern auch zukünftige Väter, die schon jetzt ein Zeichen für partnerschaftliche Arbeitsteilung im Familienalltag setzen wollen. Zusätzlich ist es auch für Personalverantwortliche und/oder Diversity & Inclusion-Beauftragte eine gute Möglichkeit die Bedürfnisse ihrer Mitarbeitenden kennenzulernen, um auch weitere Maßnahmen ergreifen zu können und als Vorbild für Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu agieren.


Kontakt

Warum also nicht zum Hörer greifen und eine Session dieser Art auch in Ihrem Unternehmen durchführen? Selbstverständlich sind auch andere Themen denkbar, z.B. zu Themen wie Familienleben (für Expats) in Frankfurt am Main. In jeden Fall freue ich mich auf die Kontaktaufnahme. Weitere Informationen zu meinen Services im Überblick auf dem folgenden Schaubild.



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